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...oder: Eine automobile Liebeserklärung
Defender für Anfänger
 

88, 90, 110, 110, 90 oder:
Serie, TDi, TDi, TD4, TDi

...so sieht meine private Landrover-Historie aus. Spaß gemacht haben sie alle. Echte Probleme gab‘s nie!

Eigentlich ging es schon in der Grundschule los – garantiert aber deutlich vor dem Führerschein. Damals war die OffRoad noch überwiegend in SW gedruckt. Jedenfalls waren es genau DIESE Autos, die es mir angetan hatten.

Die Wirren der jungen Jahre haben aber dafür gesorgt, dass erst Mädels vor Autos und dann erst Autos vor Traumautos kamen. Irgendwann war es dann so weit. Ausgerechnet meine damalige Freundin entdeckte eine Anzeige mit der ein Landy verkauft werden sollte... 


Das war 1996 und so fand ein 88er Softtop, Bj. 65 zu mir, den ich als Zweitwagen gefahren bin. Allerdings eher selten und mangels Begleitfahrzeug fast ausschließlich auf Asphalt. Irgendwie dachte ich damals noch ich sei der einzige weit und breit, der gerne neben der Straße fährt!!! Bemerkenswert war, dass der 88er auch nach 3 Monaten Winter-Stillstand nach zweieinhalb Motor-Umdrehungen immer angesprungen ist.

Alltagstauglich

1999 folgte dann ein 90er Station TDI, Bj. 94, mit 100.000 auf der Uhr, der viel Spaß gemacht hat. Zeitgleich hatte ich den DRC (heute DLRC) entdeckt und wir sind kreuz und quer durch Deutschland und die Nachbarländer getingelt, um alle möglichen Gelände auszuprobieren.

Ach ja, der Vollständigkeit halber: vorher war da noch ein recht abgewrackter, durstiger, langer MB 280 G... bei dem die Hinterachse eine andere Übersetzung als die Vorderachse hatte... aber  das ist eine andere Geschichte...

Treu wie ein guter Hund

2001 hatte Tochter Tabea eine Größe erreicht, die ein Mitfahren auf den Notsitzen – wenn auch umgebaut – irgendwie nicht mehr rechtfertigte. Beide (90er und 88er) wurden zu Gunsten eines 110, Bj. 98 verkauft. Mit dem Verkauf des 88ers waren plötzlich  auch Gleichgesinnte im Raum Hannover gefunden!

Der 110er, den ich mit 100.000 km gekauft hatte, hat mir täglich treue Dienste geleistet und NIE den Dienst verweigert. 2008 habe ich ihn mit rund 280.000 km (seeeeeehr) schweren Herzens verkauft. In den Jahren davor wurde er Stück für Stück immer mehr zum Reise-Landy ausgebaut und endlich hatte ich ihn fast so wie er sein sollte, da hatten einige Politiker plötzlich gefallen an Umweltzonen gefunden... (no comment!)

Landrover-Treffen „Italien National“, Aosta Tal, 2004Italien_National.html

Kroatien, 2005

Mammut Park, öfters

Entscheidung der Vernunft

2008 wurde der 110 TDI getauscht gegen einen 110 TD4-Jahreswagen, mit damals 20.000 km. Nach dem schmerzlichen Verlust des TDIs konnte ich mich erst nicht so recht mit dem Neuling anfreunden. Nach zarten Aus-, Ein- und Umbauten sowie Reise- und Geländeausflügen sind wir uns dann aber näher gekommen. Das Mehr an Komfort (das ich nie haben wollte) kann schon recht nett sein. Und selbst die ,Traction Control‘ hat sich als überraschend wirkungsvoll erwiesen. Wahrscheinlich haben nur die Dellen und Kratzer gefehlt, die EINEN Landy zu MEINEM Landy machen. Inzwischen haben wir uns beide sehr lieb... ;o)

Abschied mit lachendem und weinendem Auge

Just for fun - und davon reichlich!!!

Anfang 2010 wurde nach langem Suchen noch ein 90 TDI Pickup angeschafft: deutlich über 200.000 auf der Uhr, guter Rahmen.

Dieser hat einen VW Beetle ersetzt, der von meiner Liebsten nur zum Einkaufen sowie für Kinder-Bring-und-Hol-Dienste etc. gebraucht wurde.

Dafür konnte man ja auch ein Auto mit deutlich höherem Spaßfaktor nehmen...! Außerdem fällt es schon erheblich leichter einen etwas betagteren Landy durch ein Fahrgelände zu schubsen.

Dazu der kurze Radstand und der Traum von Motor!!!
Ja, ein TDI ist schon etwas gaaaanz anderes.... *schwelg*



Nachtrag: Wieder einmal musste ein Landy sehr schweren Herzens abgegeben werden. Es traf den 90 (seuftz).

Nachdem Frau sich mit einem Modegeschäft selbständig gemacht hatte wollte sie ein ,richtiges Auto‘ . Keine Ahnung was sie damit meinte.

Heute fährt sie jedenfalls einen Peugeot 206 cc, schwärmt von der Heizung, von Beschleunigung und davon, dass man sich während der Fahrt unterhalten kann.


.... phhhh.......alles überbewertet ;o)

Erster Geländeausflug mit dem damals fast neuen Defender TD4

Der erste eigene Landrover....in den man auch einsteigen konnte

Intermezzo

2007 zierte auch diese Schönheit kurz unseren Hof:
Serie III, 109, Bj. 1970, Rechtslenker, Benzin und Gasanlage.

Leider, leider, leider... wurde der Pickup nicht im versprochenen Zustand geliefert. So schön wie er außen war (frisch lackiert) so gammelig war der Rahmen und alles anderen unter‘m Alu. Wahrscheinlich ist der mal im Winterdienst gefahren.

Dazu war auch noch die Gasanlage undicht...hatte aber nagelneuen TÜV!

Immerhin hatte der Verkäufer den Anstand die Kiste nach drei Wochen wieder zurückzunehmen.

...oder: die persönliche Landrover-Historie

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